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Dr. Hans-Georg Küppers
Kulturreferent

Vor 90 Jahren war München Schauplatz revolutionärer Ereignisse. In der Nacht vom 7. auf den 8. November 1918 proklamierte Kurt Eisner den Freistaat Bayern. Damit war das Ende der Monarchie besiegelt.
Am 21. Februar 1919 wurde der bayerische Ministerpräsident Kurt Eisner auf dem Weg in den Landtag von einem fanatischen Monarchisten und Republikgegner ermordet. Vier Tage später trat der erste Rätekongress zusammen, und die kurze Phase der Münchner Anarchie begann. Sie endete Anfang Mai blutig mit dem Einsatz von Truppen der Reichswehr und durch antirepublikanische Einheiten.

Diese kurze, aber wichtige Epoche der Zeitgeschichte ist im öffentlichen Gedächtnis kaum mehr präsent. Die Veranstaltungsreihe "90 Jahre Räterevolution. War es nur ein Traum?" erinnert daher an die revolutionären Jahre des Umsturzes in München, an die Ideale der Rätezeit und ihrer Protagonisten.

Künstler und die berühmte Bohème haben in der politischen Situation von 1918/1919 eine besondere Rolle gespielt, viele Akteure der Räterepublik waren Schriftsteller. Entsprechend werden neben (Kunst-)Aktionen im öffentlichen Raum und einem historischen Wanderstammtisch auch Lesungen, Kabarettprogramme, Ausstellungen u.a. stattfinden.

Mein Dank gilt den vielen Kooperationspartnern, die dieses Programm möglich gemacht haben und uns damit einen differenzierten und vielfältigen Blick werfen lassen auf die Jahre der Räterevolution in München.